FC Carl Zeiss Jena

Gegründet: 13. Mai 1903
Vereinsfarben: Blau – Gelb – Weiß
Internet: www.fc-carlzeiss-jena.de
Erfolge: Europa-Cup-Finalist 1981
Europa-Cup-Halbfinalist 1962
DDR Meister 1963, 1968, 1970
DDR Vizemeister 1958, 1965, 1966, 1969, 1971, 1973, 1974, 1975, 1981
DDR Pokalsieger 1960, 1972, 1974, 1980,1965, 1968, 1988 DDR-Pokalfinalist
Gau Meister Thüringen 1910, 1911, 1912, 1913, 1917, 1918, 1924, 1925, 1926, 1927, 1931, 1933
Meister Gauliga Mitte 1935, 1936, 1940, 1941
Vizemeister Gauliga Mitte 1939, 1942
1903 13. Mai: Gründung des FK (Fußball-Klub) Carl Zeiß Jena, dem ausschließlich Angestellte der Firma “Carl Zeiß” angehörten. Der 13. Mai ist nicht nachgewiesen, aber an diesem Tage fand einer der ersten “Spielabende” statt. 1904 1. Juli: Offene Mitgliedschaft im FC Carl Zeiß Jena (F.C.C.Z.). Versammlungslokal dieser weitsichtigen Entscheidung für die weitere Vereinsentwicklung war die Berggaststätte “Wilhelmshöhe”, Jena. 1905 30. Dezember: Beitritt des FC Carl Zeiß Jena zum “Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine” (VMBV) und zum Verband “Gau Thüringen”. 1906 1. September: Neue Spielkleidung marineblau mit Wappen auf der linken Brustseite: Blau-Gold-Weiß. 1909 Dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) werden 73 Mitglieder (58 aktive und 15 passive Mitglieder), drei Männermannschaften und drei Jugendmannschaften gemeldet. Der Verein erringt im überlegenen Stil die erste Gau-Meisterschaft von Ostthüringen. 1911 26. März: Willy Krauß (F.C.C.Z.) – erster Einsatz eines Jenaers in der National-Mannschaft des DFB: Deutschland – Schweiz 6:2 (in Stuttgart). Der Verein wird ins Vereinsregister eingetragen. 1917 15. März: Umwandlung des FC Carl Zeiß Jena e. V. in 1. SV (Sport-Verein) Jena e.V. 1920 Das neue Vereinslied des 1. SV Jena e. V. wird eingeführt. Mitgliederbestand: 646. 1921 30. September: Gründung der Sportplatzbaugenossenschaft Jena GmbH. 1922 Frühjahr: Erster Spatenstich am neuen Platz. Mitgliederbestand des 1. SV Jena: 814. 1923 11. November: Feierliche Grundsteinlegung für den Tribünenbau. 1924 Pfingstsonnabend: Richtfest der Tribüne (Mitgliederbestand: 443). 24. August: Einweihung des Jenaer Stadions mit dem “Gesellschaftsspiel” 1. SV Jena gegen VfL 96 Halle 1:1. 1925 3. Mai: Erstmalige Beteiligung des 1. SV Jena an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft des Deutschen Fußball-Bundes (1. FC Nürnberg – 1. SV Jena 2:0). 1927 1. Mai: Der 1. SV Jena wird zum zehnten Mal Gau-Meister Ostthüringen. Mitgliederbestand : 565.1928 25. Gründungsjubiläum des 1. SV Jena e. V. Der spätere Nationalspieler Heinz Werner rückt aus der Juniorenmannschaft in die I. Mannschaft des 1. SV Jena als Mittelläufer auf. 1932 Zum zwölften Mal Gau-Meister Ostthüringen. 1933 Erstmals Qualifikation zum Mitteldeutschen Pokal: Semifinale Chemnitzer Polizei SV – 1. SV Jena 9:2.
1935 Der 1. SV Jena wird Meister der Gauliga Mitte und nimmt an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft des DFB teil. 25. August: Heinz Werner (1. SV Jena) – Einsatz des zweiten Jenaers in der National-Mannschaft des DFB: Deutschland – Rumänien 4:2 (in Erfurt). 1936 Der 1. SV Jena wird Gaumeister und nimmt an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil.
1939 25. August: Anläßlich des Jubiläums “50 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung” wird das Jenaer Stadion Eigentum der Stiftung und erhält den Namen “Ernst-Abbe-Sportfeld” – am 15. Jahrestag der Jenaer Stadionweihe. 1940 Der 1. SV Jena wird Gaumeister und nimmt an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil. 20. Oktober: Ludwig Gärtner (1. SV Jena) – Einsatz des dritten Jenaers in der National-Mannschaft des DFB: Deutschland – Bulgarien 7:3 (in München) und er schießt dabei ein Tor. 1941 Der 1. SV Jena wird Meister der Gauliga Mitte und nimmt an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft teil. 1944 Herbst: Der Fußballsport in Jena kommt durch die Kriegswirren völlig zum Erliegen.
1945 Nach Kriegsende werden durch Befehl alle Vereine in der Sowjetischen Besatzungszone verboten. 1946 Juni: Gründung der SG (Sport-Gemeinschaft) Ernst-Abbe Jena durch ehemalige Mitglieder des 1. SV Jena. 1948 Oktober: Umbenennung der SG Ernst-Abbe Jena in SG Stadion Jena. 1949 März: Gründung der BSG (Betriebs-Sport-Gemeinschaft) Carl Zeiss Jena. 1950 Aufstieg aus der Landesklasse Thüringen in die neugebildete DS-Liga. 1951 Januar: Umbenennung der BSG Carl Zeiss Jena in BSG Mechanik Jena. Mai: Die BSG Mechanik Jena geht in die Sportvereinigung “Motor” ein und ändert ihren Namen in BSG Motor Jena. 1952 Aufstieg in die Oberliga (nur 1 Jahr Zugehörigkeit zur obersten Spielklasse). Karl Schnieke (BSG Motor Jena) erzielt das erste Länderspieltor der DDR (Rumänien – DDR 3:1). 1954 19. November: Gründung des SC (Sport-Club) Motor Jena im Gewerkschaftshaus Jena. 1956 Meister der 1. Liga und damit erneuter Aufstieg in die Oberliga. 1958 Erste Meisterschaftsmedaille für Jena: “Silber”. Helmut Müller wird mit 17 Treffern Torschützenbester der Oberliga. 1960 7. Oktober: Erster Pokal-Sieg für Jena (SC Motor Jena – SC Empor Rostock 3:2 n. Verl. in Magdeburg). 1961 16. Oktober: Erstes Europa-Pokal-Spiel des Jenaer Fußballs (in Linz / Österreich): AFC Swansea Town – SC Motor Jena 2:2. 1962 28. März: Europa-Cup-Halbfinale in Jena SC Motor Jena – Atletico Madrid 0:1 (Rückspiel 0:4 in Malmö / Schweden). Beim Hinspiel in Jena wird der Zuschauerrekord für das Jenaer Stadion aufgestellt: 27.500 Zuschauer erleben das EC-Halbfinalspiel. 1963 Erstmaliger Gewinn der Fußballmeisterschaft der DDR. Peter Ducke wird mit 19 Treffern Torschützenbester der Oberliga. 1964 24. Oktober: Peter Rock gewinnt mit der Fußball-Auswahl die Bronzemedaille der Olympischen Sommerspiele in Tokio (Japan). Damit ist er der erste Sportler Jenas, der eine Olympia-Medaille erringt. 1965 Jena wird zum zweiten Mal Vizemeister der DDR und ist Pokalfinalist (Magdeburg – Jena 2:1). 1966 20. Januar: Wiedergründung des FC Carl Zeiss Jena im Jenaer Volkshaus. Jena holt zum dritten Mal die Meisterschafts-Silbermedaille. 1968 Jena wird zum zweiten Mal Fußballmeister der DDR und ist Pokalfinalist (Union Berlin – Jena 2:1). 1969 Jena holt zum vierten Mal die Meisterschafts-Silbermedaille. 1970 Dritter Gewinn der Fußballmeisterschaft der DDR. 1971 25. Europa-Cup-Spiel Jenas: FC Carl Zeiss Jena – Lokomotive Plovdiv 3:0. Jena wird zum fünften Mal Vizemeister der DDR. 1972 Jenas zweiter Pokalsieg: FC Carl Zeiss Jena – SG Dynamo Dresden 2:1 in Leipzig. Peter Ducke, Harald Irmscher, Lothar Kurbjuweit, Eberhard Vogel und Konrad Weise vom FC Carl Zeiss Jena gewinnen in München bei den Olympischen Sommer-Spielen die Bronzemedaille. 1973 Jena gewinnt zum sechsten Mal die Meisterschafts-Silbermedaille. 1974 20. Februar: Einweihung der Flutlichtanlage im Ernst-Abbe-Sportfeld mit dem Oberligapunktspiel FC Carl Zeiss Jena – Berliner FC Dynamo 4:0 (Zuschauer: 15.000). Jena wird zum siebenten Mal Vizemeister und zum dritten Mal Pokalsieger: FC Carl Zeiss Jena – SG Dynamo Dresden 3:1 n. Verl. in Leipzig. Juni / Juli: Teilnehmer Jenas an der X. Fußballweltmeisterschaft in der BR Deutschland: Wolfgang Blochwitz, Peter Ducke, Harald Irmscher, Lothar Kurbjuweit, Eberhard Vogel, Konrad Weise und Bernd Bransch, der 1973/74 in Jena spielte. 1975 Jena wird zum achten Mal Vizemeister. 1976 Hans-Ulrich Grapenthin, Lothar Kurbjuweit und Konrad Weise gewinnen die Goldmedaille bei den Olympischen Sommer-Spielen in Montreal (Kanada). 1977 Gewinn der ersten Bronzemedaille in der Oberligameisterschaft und dann das 50. EC-Spiel: FC Carl Zeiss Jena – RWD Molenbeek (Belgien) 1:1 (6:5 nach 11m-Schießen). 1979 Jena gewinnt die zweite Bronzemedaille der Oberligameisterschaft. 1980 17. Mai: Vierter Jenaer Pokalsieg FC Carl Zeiss Jena – FC Rot-Weiß Erfurt 3:1 nach Verl. in Berlin. Gewinn der dritten Bronzemedaille in der Meisterschaft. Rüdiger Schnuphase gewinnt bei den Olympischen Sommer-Spielen in Moskau die Silbermedaille. 1981 13. Mai: Als zweite DDR-Mannschaft (nach 1. FC Magdeburg) steht der FC Carl Zeiss Jena in einem Europa-Cup-Finale. Dynamo Tiflis – FC Carl Zeiss Jena 2:1 in Düsseldorf. 75. EC-Spiel Jenas: FC Carl Zeiss Jena – Real Madrid 0:0. 1982 Gewinn der vierten Bronzemedaille in der Oberligameisterschaft. Rüdiger Schnuphase wird mit 19 Treffern Torschützenbester der Oberliga. 1986 Mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Meisterschaft erringt Jena seine 17. Meisterschaftsmedaille. 1988 4. Juni: 7. Finalteilnahme am Pokalwettbewerb. FC Carl Zeiss Jena – BFC 0:2 nach Verl. in Berlin. Da der BFC auch Meister wurde, nimmt Jena als Pokalfinalist am Europa-Cup teil. 86. EC-Spiel Jenas: FC Carl Zeiss Jena – Sampdoria Genua (Italien) 1:1; das Rückspiel in Genua endet 3:1 (2:0) für Genua
1989 16. Mai: Anläßlich des Jubiläums “100 Jahre Carl-Zeiß-Stiftung” unterliegt der FC Carl Zeiss Jena in seinem 360. internationalen Spiel gegen die englische Mannschaft FC Southampton mit 1:2. 1990 3. August: Eintragung in das Vereinsregister unter der Bezeichnung: FC Carl Zeiss Jena e. V. 1991 25. Mai: Heiko Weber erzielt in der 89. Minute im Spiel FC Energie Cottbus – FC Carl Zeiss Jena 0:2 Jenas letztes Oberligator. Jena belegt Platz 6 in der Oberliga-Tabelle und ist damit für die 2. Bundesliga des DFB qualifiziert. In der “Ewigen Oberliga-Tabelle” belegt der FC Carl Zeiss Jena Platz 1! Das “Ernst-Abbe-Sportfeld” Jena wechselt den Eigentümer: Die Stadt Jena erwirbt das Areal aus dem Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung Jena. 1992 Der FC Carl Zeiss Jena nimmt erstmals an den Spielen der 2. Bundesliga teil und belegt in der Saison 1991/92 den fünften Platz nach 32 Punktspielen. 1993 In der 2. Bundesliga belegt 1992/93 der FC Carl Zeiss Jena den 8. Platz von 24 Mannschaften. 1994 Der FC Carl Zeiss Jena erreicht 1993/94 nur den 17. Tabellenplatz von 20 Mannschaften in der 2. Bundesliga und steigt in die Regional-Liga Nordost ab. 1995 Jena belegt 1994/95 Platz 1 in der Regional-Liga Nordost und steigt sofort wieder in die 2. Bundesliga auf. August: Die rekonstruierte Flutlichtanlage im Jenaer Stadion (850 Lux) wird mit dem Spiel FC Carl Zeiss Jena – PSV Eindhoven/NW (Holland) 7:1 eingeweiht. Das erste Buch zur Vereinsgeschichte “BLAU-GELB-WEISS – Die Geschichte des FC Carl Zeiss Jena” erscheint (Herausgeber: Günter Schmidt). 1996 20. Januar: Würdige Jubiläumsfeier zum 30. Jahrestag der Wiedergründung des FC Carl Zeiss Jena. In der Saison 1995/96 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 2. Bundesliga den 6. Platz von 18 Teams. 1997 In der Saison 1996/97 erreicht der FC Carl Zeiss Jena in der 2. Bundesliga den 12. Platz von 18 Teams. Mitgliederbestand: 655. 15. September: Mit der FC-Chronik “JENAS FUSSBALL – JOURNAL. Statistik und Karikatur – pur!” erscheint das zweite Buch des FC Carl Zeiss Jena (Herausgeber: Udo Gräfe und Peter Poser). 1998 18. Januar: Der FC Carl Zeiss Jena hat sich für die Endrunde (in München) des DFB-Hallen-Pokals qualifiziert und belegt den 10. Platz von 12 Mannschaften (7 Teams aus der 1. Bundesliga und 5 Teams aus der 2. Bundesliga). In der Saison 1997/98 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 2. Fußball-Bundesliga den 16. Platz von 18 Teams und gehört damit zu den 4 Absteigern in die Regional-Liga – den Amateurbereich! Mitgliederbestand des FC Carl Zeiss Jena e. V.: 670. Oktober: Nach 12-monatiger Bauzeit wird die neue Tribüne mit einer Kapazität von 4.020 überdachten Sitzplätzen eingeweiht. 1999 In der Saison 1998/99 erreicht der FC Carl Zeiss Jena in der Regionalliga Nordost den 9. Platz von 18 Mannschaften. Mitgliederbestand des FC Carl Zeiss Jena: 712. Die Rekonstruktion des Jenaer Stadions (Fassungsvermögen: 12.000 Zuschauer) wird abgeschlossen. 2000 In der Saison 1999/2000 (Qualifikation zur neuen 3. Liga) belegt der FC Carl Zeiss Jena in der Regional-Liga Nordost den 4. Platz von 18 Teams und hat sich somit direkt für die zweigeteilte Regional-Liga ab der Saison 2000/2001 qualifiziert. Mitgliederbestand: 790 (Dezember 2000). 2001 April: Das Buch “JENAS FUSSBALL-JOURNAL. Geschichte und Statistik” (Herausgeber Udo Gräfe und Peter Poser) erscheint in einer stark erweiterten Zweitauflage. In der Saison 2000/01 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der Regionalliga (Süd) den letzten Tabellenplatz und steigt damit in die Oberliga (NOFV) ab. Mitgliederbestand: 840 (Juni 2001) 2002 In der Saison 2001/02 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 4. Liga (Oberliga-Süd) den 3. Platz. 12. April: Beim Oberligaspiel FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Dynamo Dresden 0:2 wird mit 12.165 Besuchern ein neuer Zuschauerrekord nach der Stadionrekonstruktion (1997-99) aufgestellt. Der FC Carl Zeiss Jena e. V. hat per 1. September 909 Mitglieder und 125 Fanclubs. 2003 In der Saison 2002/03 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 4. Liga (Oberliga-Süd) den 2. Platz. 2004 In der Saison 2003/04 belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 4. Liga (Oberliga-Süd) den 2. Platz und wird Thüringenpokalsieger. 2005 Das 2-bändige Buch “100 Jahre Fußball-Club Carl Zeiss Jena” erscheint (Herausgeber Udo Gräfe). In der Saison 2004/05 wird der FC Carl Zeiss Jena Staffelsieger in der 4. Liga (Oberliga-Süd) und steigt durch zwei Siege in der Relegation gegen MSV 1919 Neuruppin in die Regionalliga (Nord) auf. 2006 In der Saison 2005/06 wird der FC Carl Zeiss Jena hinter Rot-Weiß Essen Zweiter in der Regionalliga (Nord) und steigt in die 2. Bundesliga auf. Damit wird in Jena ab 2006/2007 wieder Lizenz-Fußball gespielt. Innerhalb zweier Spielzeiten wurde damit der “Durchmarsch” von der Oberliga (4.Liga) über die Regionalliga (3.Liga) in die Zweite Bundesliga (2.Liga) geschafft! Durch den Aufstieg des Jenaer Clubs wurde gleichzeitig die Teilnahme am DFB-Pokal-Wettbewerb 2006/2007 erreicht. Auch im Thüringen-Pokal war der FC Carl Zeiss erfolgreich. Im Finale wurde der 1. FC Gera 03 mit 4:2 besiegt. In der Regionalliga-Saison 2005/06 kamen pro Spiel 5.750 Zuschauer ins Jenaer Stadion. 30. Oktober: Beim 10. Ball des Sports in Jena werden der FC Carl Zeiss Jena als “Mannschaft des Jahres” und Cheftrainer Heiko Weber zum “Trainer des Jahres” ausgezeichnet. Mitgliederstand: 1.480
2007 11. April: Frank Neubarth wird neuer Cheftrainer und Olaf Holetschek wird Co-Trainer. Am 34. Spieltag belegt der FC Carl Zeiss Jena in der 2. Bundesliga den 13. Platz von 18 Teams und sichert so den Klassenerhalt. In der Saison 2006/07 erreicht der Zuschauerschnitt bei den FC-Heimspielen rund 8.600 und ist damit der beste Durchschnitt seit der DDR-Meisterschaft 1981/82. Durch eine gezielte Mitgliederwerbeaktion “Aktion 5000″ steigert der Jenaer Traditionsverein seinen Mitgliederbestand auf fast 3.000! Sommer: Der Fußball-Club Carl Zeiss Jena ist Bauherr, obwohl nicht Eigentümer, für folgende Modernisierungsmaßnahmen im Jenaer Stadion: Vergrößerung des Spielfeldes, Einbau der Rasenheizung, Einbau einer Video-Überwachungsanlage auf der Stadiontribüne, Anpassung der Flutlichtanlage an moderne TV-Übertragungen und Erweiterung der Zuschauerkapazität von 12.000 auf über 15.000! 21. September: Valdas Ivanauskas wird neuer Cheftrainer des FC Carl Zeiss Jena für genau 3. Monate. 22. Dezember: Henning Bürger übernimmt das Cheftraineramt beim FC Carl Zeiss Jena. 2008 Der FC Carl Zeiss Jena eliminiert den Erstligisten DCS Arminia Bielefeld mit 2:1 n. V. und den Deutschen Meister 2006/07, den VfB Stuttgart, mit 2:2 n. V. und einem 5:4 im 11m-Schießen aus dem DFB-Pokalwettbewerb 2007/08. Erst im Halbfinale scheitert der Jenaer Traditionsverein mit 0:3 am Erstligisten BV 09 Borussia Dortmund in Dortmund vor der deutschen Pokalrekordkulisse von 80.700 Zuschauern. Bei den 17 Heimspielen der 2. Bundesliga wird ein Zuschauerschnitt von 9.102 ermittelt. Das gab es zuletzt in der DDR-Oberligasaison 1973/74. Aber trotz dieses enormen Zuschauerzuspruchs wurde am Ende der Spielzeit nur Platz 18 belegt und mit den Mannschaften Kickers Offenbach, Erzgebirge Aue und Padeborn wurde der Gang in die “Drittklassigkeit” angetreten. 2008/09 spielt der FC Carl Zeiss Jena in der 20er Staffel der neuen 3. Profiliga des DFB und belegte nach einer schlechten Saison Platz 16. Mitgliederbestand des FC Carl Zeiss Jena: 3.075! 2009 In der Saison 2008/09 hatte der Jenaer Traditionsverein folgende Cheftrainer: Henning Bürger, René van Eck, Marc Fascher und dann wieder René van Eck, der auch für die Saison 2009/10 verantwortlich ist. Zuschauerdurchschnitt 2008/09: 6.846; Mitgliederbestand des FC Carl Zeiss Jena im Sommer 2009: 3.500
2010 Am Ende der Saison 2009/10 wurde Platz 5 belegt. Cheftrainer Renè van Eck quittierte von sich aus den Dienst beim FC Carl Zeiss Jena. Für die Saison 2010/11 wurde als Cheftrainer Jürgen Raab verpflichtet, doch schon nach 11 Spieltagen wurde er durch Wolfgang Frank ersetzt. Dieser belegte nach dem 34. Spieltag Platz 15, der Abstieg drohte. Ab dem 35. Spieltag wurde Wolfgang Frank durch Heiko Weber ersetzt und dieser schaffte am Saisonende mit Platz 15 und 44 Punkten den erhofften Klassenerhalt.
2011 Der FC Carl Zeiss Jena startete unter Cheftrainer Heiko Weber ganz schlecht in die Saison 2011/12. Nach 15 Spieltagen in der 3. Bundesliga war man Tabellenletzter und Heiko Weber wurde daraufhin entlassen. Neuer Cheftrainer seit November 2011 ist Petrik Sander. Nach dem 19. Spieltag steht der Verein mit 14 Punkten leider auf einen Abstiegsplatz der 3. Bundesliga.
Quellenangabe: 06.12.2011, FC Carl Zeiss Jena und Wikipeda
